Stress und Angst: Ursache für viele Krankheiten der heutigen Zeit

Mehr als ein Viertel der Deutschen ist häufig gestresst, leider mit steigender Tendenz. Während im Jahr 2013 nur jede fünfte Person angab, regelmäßig unter Druck zu stehen, ist es bis heute schon jede 2 bis 3 Person. Prozentual stiegen die Arbeitsausfälle aufgrund von stressbedingten Erkrankungen, besonders in den vergangenen 3 Jahren, erheblich an.

Das Stressthermometer zeigt "extrem" an.

Die Themen, die in uns Angst und Stress verursachen, reichen von existenziellen Sorgen, Steuererhöhungen, Klimawandel, steigenden Lebenshaltungskosten bis zu Sorgen um die eigene Gesundheit und die unserer Lieben.

Die Folgen von Dauerstress und Angst

Die Folgen von Dauerstress und Angst sind vielfältig: Verminderter Antrieb und Aktivität, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gedanken kreisen, Konzentrationsmangel, mangelnde Libido, Appetitlosigkeit oder Fressattacken, Übergewicht, Verdauungsprobleme, Schmerzen, Migräne, Infektanfälligkeit und vieles mehr.

Aber macht Stress und tatsächlich immer krank?

Stress ist eine natürliche, physiologische Reaktion des Körpers auf fordernde und gefährliche Situationen. Um diese zu meistern, schüttet der Körper Hormone aus und wird auf Flucht oder Angriff vorbereitet. Die überlebenswichtigen Organe werden mit zusätzlicher Energie versorgt.

Wir unterscheiden zwischen natürlichen und krankhaften Stressfaktoren. Natürliche Stressfaktoren, wie z. B. natürliche Gefahren, Hunger, Durst, Kälte, Hitze haben uns in der Evolution schlau, stark und intelligent gemacht.

Demgegenüber stehen die Stressfaktoren der heutigen Zeit, wie essen / trinken „to go“, Elektrosmog, digitale Medien, Druck, ständig erreichbar zu sein, Zeitdruck, Umweltgifte u.v.m.

Die biologische Stessreaktion führte immer zu körperlichen Bewegung. Dies ist für die meisten Menschen in der Praxis nicht umsetzbar und somit wird der Stress im Körper nicht mehr richtig abgebaut. Dann wird Stress zum Dauerstress und es zeigen sich Symptome wie Erschöpfung, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Tinnitus, Panik, Ängste, ungebremste Wut, Lustlosigkeit, Depressivität, innerer Rückzug, um nur einige aufzuzeigen.

Es gibt viele diagnostische Mittel, um zu bestimmen, inwieweit sich die Stressbelastung in der eigenen Körpergesundheit wiederspiegelt, z. B. Blut und Hormonuntersuchungen, Organfunktionschecks usw. Jedoch sollte sehr schnell das Augenmerk auf den Weg aus der Angst und Stressfalle gelegt werden. Hier können wir uns die biologischen Reize zunutze machen und etwa durch Intervallfasten (längere Nahrungskarenz ist wie eine Frischzellenkur, sie stärkt Leber Gehirn, Darm usw.), ausreichendes Trinken, Bewegung, am besten im Wald, zum Stressabbau und zur Verbesserung der Durchblutung sowie ein rhythmisches Tagesgeschehen.

Gerne berate ich zu diesen oder anderen Themen in meiner naturheilkundlichen Praxis in Bispingen.

Deine Juliane Danziger