Warum kohlenhydratarme Ernährung gesünder ist …

Es ist zwar durch Studien bewiesen, aber leider noch nicht allgemein bekannt: Fett und viel Vollkorngetreide mach den Menschen krank und dick.

Schauen wir uns zunächst an, wie Kohlenhydrate im Körper verstoffwechselt werden: Wir unterscheiden in Einfach-, Zweifach- und Mehrfachzucker. Die über die Nahrung am häufigsten aufgenommenen Einfachzucker sind Glucose und Fructose.

Gelangt Glucose (Traubenzucker) über die Nahrung ins Blut, erhöht sich der Blutzuckerspiegel. Über das aus der Bauchspeicheldrüse ausgeschiedene Insulin kommt der Zucker in die Körperzellen und der Blutzuckerspiegel normalisiert sich wieder.

Anders verhält es sich bei Fruktose (Fruchtzucker). Wir finden sie in Obst und Gemüse, sie wird insulinunabhängig verstoffwechselt. Fruktose gelangt zunächst in die Leber und wird dort je nach Bedarf direkt in Energie, Glukose oder in Fett umgewandelt. Zu viel Fruchtzucker – zum Beispiel durch Fruktosesirup in vielen Fertignahrungsmitteln oder gesüßten Getränken – kann eine Fettleber begünstigen.

Zweifachzucker bestehen aus zwei Zuckermolekülen. Haushaltszucker (Glukose und Fruktose) oder auch Milchzucker Laktose (Glukose und Galaktose) sind die bekanntesten. Enzyme spalten diese Zucker auf.

Mehrfachzucker nennt man auch komplexe Kohlenhydrate. Dies sind Glukose-Ketten unterschiedlicher Länge und Beschaffenheit. Es gibt zwei wesentliche Arten von Mehrfachzuckern: Stärke und Cellulose.

Gesunde Ernährung sollte wenig Kohlenhydrate enthalten

Als unser heutiger Stoffwechsel sich evolutionär entwickelte, gab es noch keinen Ackerbau und Getreide stand damals nicht auf dem Speiseplan. So ist der Körper auch noch immer nicht an die kohlenhydratlastige Ernährung angepasst.

Laut Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), sollten durchschnittlich ca. 260 g Kohlenhydrate pro Tag verzehrt werden. Unser Stoffwechsel ist allerdings in der Lage, mit 30 bis 50 g Kohlenhydraten am Tag gut zurechtzukommen, wenn gleichzeitig die Fettzufuhr entsprechend erhöht wird.

Als Energiequelle dienen dem Körper dann Ketonkörper – die Abbauprodukte von Fetten – und nicht mehr Glukose. Studien zeigen, dass diese sogenannte ketogene Ernährung bei chronisch entzündlichen Erkrankungen oder Krebs vorteilhaft sein kann und zudem eine bessere Hirnleistung begünstigt. Sie entspricht weitestgehend der ursprünglichen Ernährung des Menschen.

Weitere Informationen, welche Nahrungsmittel für deinen Stoffwechsel die richtigen sind, erhältst du in meiner Bispinger Heilpraktiker-Praxis.

Gerne berate ich zu diesen oder anderen Themen.

Deine Juliane Danziger